Praxis – An guten wie an schlechten Tagen

 

Nachdem ich fast die Hälfte des Theorieunterrichts hinter mich gebracht hatte, war es endlich soweit: Die Fahrstunden begannen.

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Theorie – Tja Babe, da musst du durch!

Die erste Theoriestunde fand ich  richtig spannend! Danach war es… eben Schule. Ich hatte mich damals für den Theorieunterricht in Abendform entschieden, rückblickend würde ich wohl Blockunterricht oder gleich ganz eine Ferienfahrschule/Führerschein-in-7-Tagen wählen, dann eiert man nicht ewig rum!

Gesetzlich sind 10 x 90 Minuten Theorieunterricht vorgeschrieben, meine Fahrschule hatte die Ausbildung in folgende, selbst entwickelte Einheiten geregelt:

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Der erste Ritt – die Probefahrstunde

Ich hatte vorab viel recherchiert, auch im Internet. Ich bin nur 1,58 m groß und war mir daher unsicher, ob Motorradfahrern bei mir überhaupt „funktioniert“. Im Netz findet sich viel für und wider zum Thema „kleine Frauen auf dem Motorrad“.  Letztendlich habe ich es einfach gemacht, und siehe da, es ist zwar ein Thema, aber nie ein Problem.

Bei der Wahl der Fahrschule war für mich daher ein wichtiger Punkt, ob tiefergelegte Motorräder vorhanden sind. Außerdem wollte ich eine Fahrschule, die Touren für Ehemalige und Weiterbildungen anbietet, da ich zu diesem Zeitpunkt kaum andere Motorradfahrer kannte. Ich hatte zwar den Pkw-Führerschein, aber überhaupt keine Fahrpraxis – ich lebe mitten in München und reite meistens den MVV oder das Radl. Für mich war es daher wichtig, eine qualitativ hochwertige Fahrschule zu finden und nicht auf Teufel komm raus die billigste.

Die Fahrschule Wittmann erfüllt diese Kriterien, also rief ich dort einfach an. „Sabine“ nahm ab und sagte mir schlicht: „Komm doch einfach mal vorbei, dann besprechen wir das in Ruhe.“

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Motorradfahren. Das Abenteuer beginnt.

Jetzt oder nie, dachte ich mir. Und marschierte einfach lässig in die Fahrschule.

Na gut, das ist gelogen. Ich bin ein Checklisten-Mensch. Bevor ich also in die Fahrschule marschierte, forstete ich das Internet nach Bewertungen durch. Tante Google weiß alles. Ich jetzt auch.

Motorradfahren ist wild. Gefährlich.  Und verheißt Freiheit. Ich saß noch nie auf einem Motorrad und kannte bis dato niemanden, der fährt. Meine Familie nennt sie nur Organspender und in meinem Freundeskreis fährt keiner selbst.

Ich atmete tief durch, marschierte in die Fahrschule – und das Abenteuer beginnt.

MOTO MÄDEL