Motorrad-Bekleidung

Motorradbekleidung
für Fahrschüler

Während den Ausbildungsfahrten und in der praktischen Prüfung ist Schutzkleidung gesetzlich vorgeschrieben. Siehe Fahrerlaubnis-Verordnung Anlage 7, Nummer 2.2.18. Das heißt, du musst folgende Bekleidung tragen:

  • Motorradhelm (ECE-22-Aufkleber)
  • Motorrandhandschuhe
  • Motorradjacke
  • Rückenprotektor (falls er nicht schon in der Jacke integriert ist)
  • Motorradhose
  • Motorradstiefel

Die jeweiligen Protektoren sollten zertifiziert sein nach CE EN 1621-2. In der Kategorie Produkttests im BLOG stelle ich verschieden Schutzkleidung vor.

Motorradbekleidung
für Führerscheinbesitzer

Das deutsche Gesetz schreibt nur das Mindestmaß an Schutzvor – den Motorradhelm. Achte auf den ECE-22-Aufkleber, diese Helme erfüllen die Normvorschriften. Straßenverkehrs-Ordnung §21 a Sicherheitsgurte, Schutzhelme.

Fahrradhelm, Braincamps (Halbschalenhelme), Bergsteigerhelm, Stahlhelm, Bauarbeiterhelm oder ähnliche sind nicht erlaubt.

Der Vollständigkeit halber: weitere Schutzkleidung ist nicht gesetzlich vorgeschrieben.
Sollte es zu einem Unfall kommen, bei dem du keine Schutzkleidung getragen hast, wird die Versicherung streiken.

Zusätzlich wirst du, auch wenn der Unfall nicht von dir verursacht wurde, bei Fahren ohne Schutzkleidung eine Mitschuld erhalten und Mithaften. Dazu gibt es mittlerweile einige Urteile wie Brandenburgisches Oberlandesgericht, Aktenzeichen 12 U 29/09.

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